Buchladen Ostertor

Buchladen Ostertor

Der Buchladen im Ostertor wurde 1977 als erster alternativer Buchladen im Bremer Viertel gegründet. Eine bewegte Zeit, kurz nach der Gründung der Uni-Bremen, vielfältiger politischer Bewegungen, wie z.B. der Anti-AKW- und Frauenbewegung, was auch Einfluss auf die Sortimentsauswahl hatte: Politische Literatur linker Verlage, Bücher zur Emanzipation gesellschaftlicher Gruppen, Geschichte, Philosophie, Feminismus, Pädagogik, Psychoanalyse und Subkulturen. Über die Jahre wurde das Sortiment, auch in Anpassung an veränderte Bedürfnisse der Kundschaft, verändert bzw. erweitert.

Zum 1. Mai 2023 haben Marlene Schmidt und Alena Glandien das Ruder im Buchladen Ostertor übernommen. Die beiden gebürtigen Bremerinnen lernten sich bei der Buchhändlerinnenausbildung in Berlin kennen und erfüllen sich nun den Traum eines eigenen Ladens. Den Geist und den besonderen Charme des Buchladens wollen sie bewahren, dabei aber sanft modernisieren und gemäß ihrer persönlichen Interessen und Fähigkeiten neue Schwerpunkte z.B. auf englischsprachige Literatur und Kinderbücher setzen.

Buchladen Ostertor

Fehrfeld 60
28203 Bremen
042178528
moin@buchladen-ostertor.de
Webseite

Öffnungszeiten

Montag: 10:00 - 19:00
Dienstag: 10:00 - 19:00
Mittwoch: 10:00 - 19:00
Donnerstag: 10:00 - 19:00
Freitag: 10:00 - 19:00
Samstag: 10:00 - 16:00
Sonntag:

Veranstaltungen

  • Konrad Staisch: Das, was da ist (Ankerwechsel Verlag, 2026)

    Nov 03

    Buchladen Ostertor / Bremen

    19:30 Uhr

    In einer Welt, in der Wegwerfen oft einfacher scheint als Bewahren, fragt Konrad Staisch, was möglich wird, wenn wir anders mit den Dingen umgehen. „Das, was da ist“ lenkt den Blick auf Materialien, die bereits existieren und darauf, welches Potenzial in ihnen steckt. Das Buch verbindet persönliche Beobachtungen mit handwerklicher Praxis, Materialwissen und gesellschaftlichen Fragen. Es zeigt, wie aus vermeintlichem Abfall schöne, haltbare Dinge entstehen können und warum Verantwortung nicht im eigenen Zuhause endet, sondern auch Unternehmen und Politik betrifft. „Das, was da ist“ ist kein klassischer Ratgeber und keine Anleitung zur Selbstoptimierung. Es ist ein erzählendes Sachbuch, das zum Hinschauen, Ausprobieren und Umdenken einlädt. Mit Humor, Haltung und der Lust am Selbermachen entsteht ein Plädoyer für mehr Wertschätzung, fürs Reparieren, Teilen und für einen Alltag, der nicht auf ständigen Neukauf angewiesen ist. Ausgezeichnet als eines der Schönsten Deutschen Bücher 2026 Im Gespräch mit der Verlegerin Harriet Dohmeyer

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